GÖLZ BESTATTUNGEN

Inhaber Katja Raible und
Stefan Raible
Oststraße 62
71638 Ludwigsburg

Telefon 0 71 41 / 87 11 22
(jederzeit erreichbar)
Telefax 0 71 41 / 8 16 32
info@bestattungen-goelz-raible.de

Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 9:00 - 12:00 und
13:30 - 16:30 Uhr

RAIBLE BESTATTUNGEN

Inhaber Katja Raible und
Stefan Raible
Schafbergstraße 16
70806 Kornwestheim

Telefon 0 71 54 / 41 33
(jederzeit erreichbar)
Telefax 0 71 54 / 34 18
info@bestattungen-goelz-raible.de

Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. 8:00 - 12:00 und
13:30 - 16:30 Uhr

Chronik

Ende des 19. Jahrhunderts wandelte sich das durch Landwirtschaft geprägte Ortsbild von Kornwestheim. Die verkehrsgünstige Lage durch die Eröffnung der Bahnverbindung Stuttgart- Ludwigsburg brachte dem Dorf großen Zuwachs. Hier ließen sich auch die jungen Brüder und Handwerksgesellen Philipp, Alfred und Martin Raible, die aufgrund der wirtschaftlichen Lage ihr Heimatdorf Mühringen (bei Horb am Neckar) verlassen und in die Fremde ziehen mussten, nieder. Mit der Eintragung ins „Gewerbe-Kataster“ als Schreinerei, Glaserei und Sarglager begann die Firmengeschichte der Brüder Philipp und Alfred am 6. Juni 1910. Martin Raible kam 1911 mit dem Sattler- und Feintäschnerhandwerk dazu.

Bis 1914 wohnten und arbeiteten die drei Brüder unter einem Dach und firmierten unter dem Namen Gebrüder Raible. Alfred Raible, der zwischenzeitlich die Meisterprüfung im Schreinerhandwerk abgelegt hatte, blieb 1922 als alleiniger Firmeninhaber zurück, da sein Bruder Philipp 1918 kurz vor Ende des Ersten Weltkriegs gefallen war. Vier Jahre später verstarb auch sein Bruder Martin, so dass der Sattlerzweig des ehemaligen gemeinsamen Betriebes aufgelöst werden musste. In dieser Zeit erwarb Alfred Raible ein Haus in der Stotzstraße und bereits 1924 folgten der Anbau einer größeren Werkstatt und die Erweiterung des Sarglagers.

Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges waren auch die Söhne von Alfred Raible gezwungen in den Krieg zu ziehen, dem der jüngste Sohn Julius zum Opfer fiel. Wieder führte Alfred Raible den Betrieb allein und nach dem Krieg wurden die zerstörten Gebäude mit allen Kräften wieder aufgebaut. Ende der 50er Jahre legten die Söhne Alfred und Erich Raible, die verbandsinterne Bestatterprüfung mit Erfolg ab. Mit der Fertigstellung eines Neubaus in der Schafbergstraße bezog das Familienunternehmen 1969 mit Schreinerei und Glaserei die neuen Räumlichkeiten. Dort befindet sich noch heute das Stammhaus des Unternehmens.

Das eigenständige Bestattungsunternehmen, dass die Brüder Alfred jun. und Erich Raible leiteten, verblieb bis 1983 in der Stotzstraße. Erich Raible führte den Betrieb nach dem frühen Tod des älteren Bruders Alfred 1971 mit seiner Ehefrau und der Witwe von Alfred Raible weiter. Im Jahr 1972 verstarb der Firmengründer Alfred Raible sen., der mit ganzem Einsatz den Betrieb über viele Jahrzehnte mit seinen Söhnen und schließlich mit seinen Enkeln, Klaus und Helmut Raible, in die dritte Generation geführt hatte. Durch den Einstieg der Enkelkinder als Teilhaber des Bestattungsunternehmens und der Glaserei im Jahre 1976 wurde der bis dahin alleinige Firmeninhaber Erich Raible entlastet. Seine Söhne Klaus und Helmut bestanden zudem noch mit Erfolg die Meisterprüfung im Glaserhandwerk.

Da sich die wirtschaftliche Lage und die technischen Anforderungen an das jeweilige Gewerbe rasant entwickelten, erwog man schließlich eine Aufteilung in zwei Betriebe. 1977 übernahm Klaus Raible die Glaserei, und das Bestattungsinstitut ging in die Hände von Helmut Raible über.

Erst 1983 folgte der Umzug des Bestattungsunternehmens vom langjährigen Standort in der Stotzstraße in die Schafbergstraße. Zwischenzeitlich hatten sich die Ansprüche an einstige Handwerksbetriebe, insbesondere an die Bestattungsunternehmen, verändert. Während es bis Mitte der 70er Jahre noch üblich war, dass amtliche Verträge die Überführung von Verstorbenen regelten, Formalitäten und Behördengänge von Friedhofsverwaltern oder durch die Angehörigen selbst erledigt wurden, wandelte sich mit der Rücknahme der staatlichen und behördlichen Fürsorge auch das Berufsbild des Bestatters.

Helmut Raible orientierte sich an diesen Gegebenheiten, passte die Räumlichkeiten an, richtete Besprechungsräume ein und baute das Unternehmen zu einem renommierten Bestattungsinstitut aus. Im Jahre 1991 erwarb er die Firma Gölz in Ludwigsburg und somit einen weiteren Standort hinzu. Für die Kinder von Helmut Raible, Katja und Stefan, war es selbstverständlich, von Kindesbeinen an mit den Themen Sterben, Tod und Trauer konfrontiert zu sein. Dadurch und durch die Vorbilder des Großvaters und Vaters geprägt, haben sich die Geschwister ganz bewusst für den Beruf des Bestatters entschieden. Sie sehen hierin nicht nur die Aufrechterhaltung einer 100jährigen Familientradition, sondern vor allem ihre Berufung. Ihr Vater Helmut Raible ging nach einem langen Arbeitsleben in den Ruhestand und übergab das Bestattungsunternehmen am 1. Januar 2009 seinen Kindern, der nun vierten Generation.

Katja Raible führt das Haus in Ludwigsburg und Stefan Raible den Firmensitz in Kornwestheim. Zwischen Tradition und Moderne wollen sie den elterlichen Betrieb weiter führen und vor allem auf die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden eingehen.

 

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